Persönliche Fürbitte

(zur Ikone: Makusevangelium 5,25-43)

Da war eine Frau, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt.  Sie war schon bei den verschiedensten Ärzten gewesen und hatte viele Behandlungen über sich ergehen lassen. Ihr ganzes Vermögen hatte sie dabei ausgegeben, aber es hatte nichts genützt; im Gegenteil, ihr Leiden war nur schlimmer geworden. Diese Frau hatte von Jesus gehört; sie drängte sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: »Wenn ich nur sein Gewand anfasse, werde ich gesund.« Im selben Augenblick hörte die Blutung auf, und sie spürte, dass sie ihre Plage los war.

Jesus bemerkte, dass heilende Kraft von ihm ausgegangen war, und sofort drehte er sich in der Menge um und fragte: »Wer hat mein Gewand berührt?«

Die Jünger sagten: »Du siehst, wie die Leute sich um dich drängen, und da fragst du noch: ‚Wer hat mich berührt?’«

Aber Jesus blickte umher, um zu sehen, wer es gewesen war. Die Frau zitterte vor Angst; sie wusste ja, was mit ihr vorgegangen war. Darum trat sie vor, warf sich vor Jesus nieder und erzählte ihm alles.

Jesus sagte zu ihr: »Meine Tochter, dein Vertrauen hat dir geholfen. Geh in Frieden* und sei frei von deinem Leiden!«

„Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.“ (Brief des Jakobus 5,13-15)

„Herr, Gott Zebaoth, tröste uns wieder;
lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir.“ (Psalm 80,20)

Als die Sonne untergegangen war, brachten alle ihre Kranken mit mancherlei Leiden zu ihm. Und Jesus Christus legte die Hände auf einen jeden und machte sie gesund.“ (Lukasevangelium 4,40)

Persönliche Fürbitte für kranke Menschen und Menschen in anderen Nöten:

In einigen Kirchen finden Gebete für Menschen mit Krankheiten und anderen Nöten statt.

Auch die Evangelische Michaelskirche in Eberbach öffnet ihre Tür für solche fürbittende Gebete.

An einem geschützten Bereich in der Kirche können Interessierte von ihrer Not berichten. Anschließend wird für sie gebetet und der Segen Gottes wird ihnen zugesprochen. (Dieses Gebetszeit ist kein gemeinsamer Gottesdienst, sondern richtet sich ganz persönlich an einzelne Menschen.)

Wir vertrauen auf Gottes heilsame, heilende und befreiende Zuwendung. Er kann neue Entfaltungsmöglichkeiten für den Alltag und neue Lebensfreude schenken.

Für alles Erzählte gilt die seelsorgerliche Schweigepflicht.

Zum Gebets-Team gehören:

  • Pfarrer Jürgen Rink
  • Sigrun Friedrich
  • Birgit Kehrer
  • Beate Rothenberger
  • Rebekka Rump

Die Evangelische Michaelskirche liegt am Ende der Bahnhofstraße. Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend mögen Tränen fließen – am Morgen jubeln wir vor Freude.
Du hast mein Klagelied in einen Freudentanz verwandelt, mir statt des Trauerkleids ein Festgewand gegeben.“ (Ps 30,3.6b.12)

„Als einer im Elend rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten.
Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.“ (Psalm 34,7-8)

„Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.“ (Psalm 116,8)

„HERR, mein Gott, ich schrie zu dir um Hilfe, und du hast mich wieder gesund gemacht.“ (Psalm 30,3)

„So spricht Gott, der HERR: Dein Schaden ist verzweifelt böse, und deine Wunden sind unheilbar. Aber dich will ich wieder gesund machen und deine Wunden heilen, spricht der HERR (Prphet Jeremia 30,12.17)